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Rangiroa Urlaub für Taucher

Rangiroa, der endlose Himmel Polynesiens

Das größte Atoll Französisch Polynesiens und, nach Kwajalein (Marshall-Inseln), das zweitgrößte der Welt liegt etwa 220 km nordöstlich von Tahiti. Der polynesische Name Rairo’a (Ra’iroa), „endloser Himmel“, steht für die Klarheit und Weitläufigkeit der Lagune. Diese erstreckt sich auf einer Länge von knapp 80 km, so dass sie den Anschein der Unendlichkeit vermittelt und man von einem Ende das andere nicht sehen kann.

Die in allen nur erdenklichen Farbtönen von Aquamarin bis Türkisgrün schimmernde Lagune ist von einem Ring aus 240 Motus (kleine Inseln) umgeben, die durch hunderte schmale Wasserkanäle voneinander getrennt sind. Innerhalb des ringförmigen Korallenriffs bildet die Lagune mit einer Fläche von etwa 1.600 km² ein riesiges, natürliches Aquarium, welches zum Tauchen und Schnorcheln einlädt.

Taucherparadies Rangiroa

Rangiroa ist eines der beliebtesten Tauchreviere der Welt und bietet alles, vom Schnuppertauchgang bis zur Erkundung der Lagune, der Riffpassagen und der Steilwände im Ozean. Die überwältigende Vielfalt der Meeresfauna und die unvergleichliche Schönheit der Unterwasserlandschaften ziehen sowohl Anfänger als auch erfahrene, anspruchsvolle Taucher gleichermaßen in ihren Bann.

Verantwortlich für dieses Unterwasser-Eldorado mit seiner außerordentlich zahlreichen und vielfältigen Tierwelt sind die beiden Riffpassagen, welche starke Wechselströmungen verursachen. Zu den spektakulärsten Tauchspots zählen eben diese beiden Passagen, der Tiputa Pass und der Avatoru Pass sowie die steilen Unterwasserklippen voller Höhlen und Grotten. Hier tummeln sich zahllose Doktor- und Napoleonfische, während Schwärme von Stachelmakrelen und Barrakudas vorüberziehen. Auch Delfine und Meeresschildkröten sind hier anzutreffen. Je nach Saison ziehen dort auch Grau- und Hammerhaie sowie Manta- und Adlerrochen ihre Bahnen.

Auf Rangiroa leben etwas mehr als 2.5000 Einwohner, wovon der überwiegende Teil auf Tiputa angesiedelt ist. Zwischen den beiden bewohnten Orten Avatoru und Tiputa im Nordwesten, in der Nähe der zwei gleichnamigen Schiffspassagen, die den Zugang zum Ozean erlauben, liegt der kleine Flughafen. Beide Orte sind mit einer Straße aus Korallenmehl fast komplett miteinander verbunden (die letzte kurze Passage zum Motu, auf dem Tiputa liegt, muss allerdings mit dem Boot zurückgelegt werden). Auf diesem „Hauptmotu“ zwischen Avatoru und Tiputa sind fast alle Hotels und Familienpensionen gelegen.

Im Hauptort Avatoru befinden sich die wichtigsten Verwaltungsgebäude, darunter das Bürgermeisteramt und das Postamt sowie das Forschungszentrum für Perlenzucht und zwei Kirchen. Das 7 km weiter östlich gelegene Dorf Tiputa am anderen Ende des Motu wird hingegen von Steinhäusern aus weiß gekalkten Korallen dominiert.


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