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© Philippe Bacchet

Huahine Urlaub erleben

Huahine, der Garten Eden inmitten der Südsee

Etwa 175 km nordwestlich von Tahiti befindet sich die etwas abgelegene und ruhige Insel Huahine, welche durch ursprüngliche Schönheit, Ruhe und Abgeschiedenheit besticht. Das zugleich östlichste Atoll der Inseln unter dem Winde besteht neben einigen auf dem Saumriff liegenden Motus aus zwei zentralen Vulkaninseln, der größeren, Huahine Nui im Norden sowie der kleineren Huahine Iti im Süden. Der Legende nach hat der Gott Hiro die Insel mit einer Piroge (Auslegerkanu) in diese beiden Inselteile zerlegt, die nun durch eine 50 m lange Steinbrücke miteinander verbunden sind.

Knapp 40 Flugminuten von Tahiti entfernt, bietet das ursprüngliche Huahine ein wahres Naturparadies, diverse Wassersportmöglichkeiten sowie erstaunliche Zeugnisse polynesischer Kultur. Die sanft geschwungenen Berge, die Buchten mit weißen Sandstränden und die in der türkisfarbenen Lagune verstreuten Koralleninselchen zeichnen das paradiesische Kleinod aus. Von den Einheimischen auch Matairea genannt, verzaubert die authentische Südseeinsel vor allem durch ihre unberührte Landschaft und die wilde, dschungelartige Vegetation, welche maßgeblich zum Beinamen der Insel „Garten Eden“ führten.

Ein Paradies für Kulturreisende

Auf der Insel befinden sich nur wenige touristische Einrichtungen, dafür aber umso mehr eindrucksvolle Kulturschätze. Huahine beherbergt eine der größten und am besten erhaltenen archäologischen Fundstätten Französisch Polynesiens: den Marae von Maeva, eine Anlage mit mehreren großen Kultstätten am Fuß des Mount Mouatapu am Ufer des wunderschönen Sees Fa‘una Nui.

Wenige Kilometer südlich von Maeva liegt eine Bucht mit der Ortschaft Faie, die für ihre blauäugigen Ohrenaale berühmt ist. Von dort führt die Straße weiter ins Inselinnere, durchquert die Abhänge des Mount Turi (Höhe: 669 m) bis zu einem Aussichtspunkt, der einen spektakulären Blick über die malerische Bucht Maroe und das Dorf im Süden der Insel bietet. Ebenfalls auf Huahine Nui befindet sich der Hauptort Fare: ein hübscher Hafen mit einem stillen Dorf am Fuße des Mount Turi.

Es gibt nicht nur wunderschöne Strände auf der Insel Huahine:

- Das Ariiura Gartenparadies ist eine Gartenanlage mit traditionellen Heilpflanzen. Ein Anziehungspunkt für Besucher, die sich für die überlieferten Pflanzenkenntnisse und die Kultur der Einwohner Polynesiens interessieren.

- Das familiengeführte Gästehaus, Chez Vahinemoea, bietet Führungen durch seine 2 Hektar große Plantage mit 3 Gewächshäusern. Zu sehen gibt es Bananenstauden, Avocadobäume, Kokospalmen, Vanille-, Ananas-, Nonopflanzen (indische Maulbeeren) sowie viele andere Gewächse und Obstbäume.

- „Fare Pote’e“ von Maeva ist eine heilige geschichtsträchtige Stätte auf dem Hügel von Matairea mit mehr als 100 Relikten des alten Polynesiens.


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