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Polynesia Select on Tour: Samoa - Teil 1

„Talofa“ – so wurde auch ich auf Samoa herzlich begrüßt. Die ursprüngliche Inselgruppe Samoa, zwischen Hawaii und Neuseeland, liegt sagenhafte 19.921 km von meinem Wohnort Berlin entfernt. Doch die weite Anreise hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die einstige deutsche Kolonie im Herzen des Südpazifiks begeistert neben einer spektakulären Landschaft mit einer farbenfrohen polynesischen Kultur und Lebensfreude.

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Meine Top 5 auf Upolu:

Lalomanu Beach

Zu meinen persönlichen Highlights gehören die menschenleeren, palmengesäumten Traumstrände wie der beliebte Lalomanu Beach an der Südostküste der Hauptinsel Upolu. Der kilometerlange, weiße Sandstrand lädt zum Entspannen ein und bietet mit seinem vorgelagerten Korallenriff die perfekte Location, um die vielfältige Unterwasserwelt Samoas beim Schnorcheln zu entdecken.

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To Sua Ocean Trench

Einer meiner Lieblingsplätze und ein absolutes Must-see ist der To Sua Ocean Trench. In einem üppigen, tropischen Garten befindet sich eines der letzten versteckten Badeparadiese der Welt, zu dem man nur gelangt, wenn man seine Höhenangst überwindet und über eine Leiter 30 m in die Tiefe steigt. Belohnt wird man dafür aber mit einem Bad im türkisblauen Wasser eines beeindruckenden natürlichen Pools, den es wohl kaum ein zweites Mal auf der Welt gibt.

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Apia Markt

In der quirligen Hauptstadt Apia an der Nordküste von Upolu sollte man unbedingt Zeit für einen Marktbesuch einplanen. Mit einem umfangreichen Angebot an lokalen Früchten und Gemüsesorten (z.B. Bananen, Kokosnüsse oder Taro-Wurzeln), traditionellem Kunsthandwerk (Holzschnitzereien und Schmuck), samoanischen Wickelröcken (sogenannte Lavalava) u.v.m. wird hier für jeden Geschmack etwas geboten. Stürzen Sie sich in das bunte Treiben und nutzen Sie die Gelegenheit, um nach echten samoanischen Mitbringseln zu stöbern.

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Robert Louis Stevenson Museum

Auch das Robert Louis Stevenson Museum in Vailima, einem idyllischen Vorort von Apia, ist einen Besuch wert. Der schottische Schriftsteller (Autor von Werken wie „Die Schatzinsel“ und „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“) verbrachte in der weißen Kolonialvilla mit weitläufiger, tropischer Parkanlage seine letzten Lebensjahre. Während seiner Zeit auf Samoa hat er sich sehr für die Inselbewohner eingesetzt, die ihn im Gegenzug dafür heute noch verehren.

Der geführte Rundgang durch das Museum war sehr beeindruckend. Besonders die samoanische Führerin, welche uns in die Geheimnisse des Hauses einweihte und am Ende der Führung sogar ein Lied vorsang, das zu Ehren Stevensons, komponiert worden ist, wusste mit ihrem Fachwissen und Enthusiasmus zu begeistern. Auf dem Gipfel des Mount Vaea, unweit seines alten Wohnhauses, kann man nach einem 45-minütigen Anstieg durch den tropischen Regenwald noch das Grab des weltberühmten Autors, der von den Einheimischen auch liebevoll „Tusitala“ (Geschichtenerzähler) genannt wurde, besuchen.

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Fia Fia Night

Um das Südseefeeling hautnah mitzuerleben, ist eine Fia Fia Night mit traditionellem Buffet und samoanischen Tänzen genau das Richtige. Ich selber habe diese Show u.a. im Sheraton Samoa Aggie Grey’s Resort gesehen und kann sie nur weiterempfehlen. Die Fia Fia Night findet dort immer freitags ab 18:00 Uhr statt. Besonders beeindruckend war der Feuertanz des einheimischen Personals als krönenden Abschluss der etwa 3-stündigen Show.

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Tipp: Lassen Sie den Abend mit einem kühlen „Vailima“ ausklingen. Das Bier schmeckt erstaunlich gut, denn es wird nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Die deutsche Kolonialzeit (1900 – 1914) hat also nicht nur bei den Nachnamen der Samoaner wie den "Schmidts", "Keils" und "Retzlaffs" ihre Spuren hinterlassen.